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Untersuchungen an flugaschehaltigen Betonen
für den Einsatz in Katar

S. Palm, C. Müller, VDZ gGmbH, Duesseldorf, M. Lichtmann, A. Hugot, Steag Power Minerals GmbH, Dinslaken, Germany,
J. Pfitzner, Hawar Power Minerals W.L.L., Qatar

 

In Katar dürfen im Beton neben Portlandzement auch die Zusatzstoffe Hüttensandmehl, Flugasche und Mikrosilika verwendet werden. Hüttensandmehl stellt den größten Anteil der in Katar verwendeten Betonzusatzstoffe, steht aber nicht immer in der notwendigen Menge zur Verfügung, da es ebenso wie die anderen Betonausgangsstoffe – mit Ausnahme von Portlandzement und Wasser – importiert werden muss. Ziel der vorliegenden Untersuchungen war es, die prinzipielle Eignung einer vor Ort verfügbaren Flugasche im Vergleich zu einem ebenfalls regional verfügbaren Hüttensand im Beton praxisnah zu prüfen. Prüfrezepturen wurden basierend auf ausgewählten Referenzbetonen sowie auf der in Katar gültigen Normenreihe QCS 2010, den Analysen der Ausgangstoffe sowie den Anforderungen an Frisch- und Festbetoneigenschaften konzipiert. Alle Rezepturen wurden in Katar von einem Betonprüflabor hergestellt und geprüft. Es zeigte sich, dass die Verwendung der zur Verfügung stehenden Flugasche bei geringeren Wasserbindemittelwerten und geringfügig geringeren Fließmittelgehalten zu Verarbeitungseigenschaften führte, die vergleichbar waren mit den Eigenschaften der Referenzbetone. Damit bestätigte sich hier, dass Flugasche temperaturunabhängig einen positiven Effekt auf die Verarbeitungseigenschaften haben kann. Die Frühfestigkeiten von flugaschehaltigen Betonen sind erwartungsgemäß geringer. Damit geht üblicherweise auch eine geringere Wärmeentwicklung einher. Die Ergebnisse der durchgeführten Dauerhaftigkeitsuntersuchungen zeigten, dass sich die Betone mit Flugasche in die jeweils gleichen Dauerhaftigkeitsklassen gemäß QCS 2010 einordnen ließen, ebenso wie die Referenzbetone mit Hüttensandmehl.

 

Summary CEMENT INTERNATIONAL 04/2016 S. 78-86

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04/2016 Themen:


Die neue 3000-t/d-Produktionslinie nach
dem Trockenverfahren
im Zementwerk von
OOO Sengilejewskij


Detaillierte Berechnung des Mahl- und Sichtprozesses in einer Vertikal-Rollenmühle durch gekoppelt-hybride Modellierung


Großgetriebereparatur
an einer Zweikammer-Rohrmühle im Zementwerk ­Burglengenfeld auf engstem Raum


Sulfatoptimierung von Zementen mithilfe der isothermen Kalorimetrie


Untersuchungen an flugaschehaltigen Betonen für den Einsatz in Katar