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Die neue 3000-t/d-Produktionslinie nach dem
Trockenverfahren im Zementwerk von OOO Sengilejewskij

E. Shchegolyaev, KHD Humboldt Wedag, Moscow, Russia

 

Im Juli 2015 wurde im Zementwerk von OOO Sengilejewskij, gelegen in der russischen Stadt Sengilej, im Gebiet von Uljanowsk, eine moderne Produktionslinie nach dem ­Trockenverfahren mit einem projektierten Klinkerdurchsatz von 3000 t/d feierlich in Betrieb genommen. Die Geschichte des zur Eurocement Gruppe gehörenden Zementwerks reicht bis zum Beginn des vorigen Jahrhunderts zurück. Das Werk war bisher mit Ofenlinien nach dem Nassverfahren ausgerüstet. Da als Hauptrohstoff Kreide mit einer Grubenfeuchte von durchschnittlich 20 % zum Einsatz gelangt, wurde bei der Planung auf die bewährte Technologie der Rohmaterialaufbereitung bei der OAO Mordowzement zurückgegriffen. Das Rohmaterialgemisch wird mit den Abgasen des vierstufigen Zyklonvorwärmers sowie des vorhandenen Gasturbinen-Kraftwerks getrocknet und in einer Walzenschüsselmühle MPS 4250 B der Gebr. Pfeiffer SE aus Kaiserslautern auf eine Feinheit von ≤ 15 % R90 gemahlen. Mit dem homogenisierten Rohmehl wird dann der Zyklonvorwärmer mit vorgeschaltetem PYROCLON-R-Calcinator beaufschlagt. Im dreifach gelagerten Drehofen mit einem Durchmesser von 4,4 m x 52,0 m wird der Klinker gebrannt und anschließend in einem nach dem Walking-Floor-Prinzip arbeitenden PYROFLOOR-Kühler gekühlt. Die Zementmahlung erfolgt in zwei Zweikammer-Kugelmühlen, die jeweils über einen Antrieb mit einer installierten Leistung von 4000 kW verfügen und im Kreislauf mit einem Hochleistungssichter Zemente der Qualität CEM I 42,5 R und CEM IV/A 32,5 N erzeugen. Mit einem Roto-Packer 8 RSE wird der Zement abgesackt oder als loser Zement auf der Straße oder per Schiff auf der benachbarten Wolga transportiert. Die Prozessstufen des Zementwerks werden von einem modernen Leitstand aus überwacht und gesteuert. Die technologische Konzeption der neuen Produktionslinie wurde maßgeblich von der ZAB Zementanlagenbau GmbH Dessau, einer Tochtergesellschaft der KHD Humboldt Wedag International AG, das Basic Engineering, die Lieferung der technologischen Ausrüstungen, die Montage und Inbetriebnahme sowie Personalschulung in enger Zusammenarbeit zwischen der KHD in Köln und ihrer Tochtergesellschaft in Dessau realisiert. Das Pre-Engineering lag in den Händen der OOO-Giprozement in St. Petersburg, das Ausführungsprojekt bei der OAO Sibniiprojektzement in Novosibirsk.

 

Summary CEMENT INTERNATIONAL 04/2016 S. 46-51

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04/2016 Themen:


Die neue 3000-t/d-Produktionslinie nach
dem Trockenverfahren
im Zementwerk von
OOO Sengilejewskij


Detaillierte Berechnung des Mahl- und Sichtprozesses in einer Vertikal-Rollenmühle durch gekoppelt-hybride Modellierung


Großgetriebereparatur
an einer Zweikammer-Rohrmühle im Zementwerk ­Burglengenfeld auf engstem Raum


Sulfatoptimierung von Zementen mithilfe der isothermen Kalorimetrie


Untersuchungen an flugaschehaltigen Betonen für den Einsatz in Katar