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Verwendung von alternativen Rohstoffen zur Zementklinkerherstellung
Dr. T. Roppelt, Rohrdorfer Zement, Rohrdorf, Dr. W. Dienemann, HC Technology Center GmbH, Leimen, Prof. Dr. R. Klaska, HeidelbergCement AG, Werk Enningerloh, I. Leth, Karsdorfer Zement GmbH, Werk Sötenich, Th. Sievert, Dyckerhoff AG, Wiesbaden, Germany
Bedingt durch eine sich langfristig abzeichnende Rohstoffknappheit und ein gestiegenes Umweltbewusstsein setzte Ende der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts ein Umdenkprozess ein, der zu neuen Prioritäten in der Abfallwirtschaft führte. Zahlreiche Gesetze, Richtlinien und Verordnungen wurden inzwischen mit dem Ziel erlassen, den Verbrauch an Rohstoffen, Energie und Boden zu minimieren und die Wiederverwertung von Stoffen zu maximieren. Für die Zementindustrie ergibt sich daraus ein gesellschaftlicher Auftrag für eine nachhaltige stoffliche und thermische Verwertung von Reststoffen im Hinblick auf eine Schonung natürlicher Ressourcen und eine Reduzierung der in Deponien abgelagerten Massenströme. Eine Vielzahl von Materialien steht für den Einsatz zur Rohstoffsubstitution oder als Korrekturstoff zur Verfügung. Nach den Möglichkeiten der einzelnen Standorte muss beurteilt werden, welche Art von Reststoffen in Frage kommen. Die Verwendung von Sekundärstoffen darf dabei allerdings keine negative Auswirkung auf den Prozess und die Produktqualität haben. Eine gesicherte Verfügbarkeit, eine möglichst gleich bleibende Qualität der Materialien sowie ein effizientes Qualitätsmanagementsystem tragen wesentlich zu einem erfolgreichen Einsatz bei.
Summary CEMENT INTERNATIONAL 01/2006 S. 54-63
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